Jugendwerk der Awo Suhl Partylaune und Engagement

Das Jugendwerk der Awo Suhl hat eine Jugendfahrt nach Gera organisiert. Mit viel Freizeit und der Suche nach mehr jugendgerechten Freizeitangeboten in Suhl und Umgebung.

„Das Wochenende war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg – spannend, lehrreich, unterhaltsam und geprägt von einem tollen Miteinander“, berichtet Niklas Gromeleit, Vorsitzender des Jugendwerks Suhl, über eine Jugendfahrt der Arbeiterwohlfahrt Suhl. Insgesamt 13 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von zwölf bis 27 Jahren aus Suhl, Zella-Mehlis, Benshausen und Untermaßfeld haben daran teilgenommen. Besonders hervorzuheben sei, dass die Fahrt vollständig ehrenamtlich von jungen Menschen selbst organisiert und umgesetzt wurde – von der Planung über die Programmgestaltung bis hin zur Versorgung der Gruppe. „Alle haben Verantwortung übernommen, sich bei alltäglichen Aufgaben wie Einkäufen oder der Zubereitung der Mahlzeiten gegenseitig unterstützt und sehr respektvoll miteinander agiert.“

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Spannung in Escape Rooms

Die Unterbringung der jungen Leute erfolgte in einer umgebauten ehemaligen Nudelfabrik in Zeitz. Das Programm war vielseitig: Neben einem Besuch der Escape Rooms in Gera und gemeinsamen Abenden mit Musik und Gesellschaftsspielen erkundeten die Teilnehmenden auch die historischen Tunnelsysteme der Stadt im Rahmen des Geraer Höhlerfests.

Kinderrechte und Freizeitangebot

Neben dem Freizeitprogramm setzten sich die Jugendlichen auch mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinander. Im Fokus stand dabei das Thema Kinderrechte. In Diskussionsrunden entwickelten die jungen Leute Ideen, wie das Freizeitangebot in Suhl und Umgebung künftig jugendgerechter gestaltet werden kann. „Wir verstehen solche Fahrten nicht nur als reine Unterhaltungsangebote, sondern auch als einen wichtigen Raum für Teilhabe“, erklärt Gromeleit. „Unser Ziel ist es, junge Menschen aktiv in die Gestaltung ihres Lebensumfelds einzubeziehen und ihnen Gehör zu verschaffen.“

Finanzielle Förderung

Finanziell ermöglicht wurde die Fahrt durch die Förderung des Vereines Deutsches Kinderhilfswerk und des Thüringer Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie. Dank dieser Förderung sei die Teilnahme für alle Jugendlichen kostenfrei möglich gewesen. Bei der Planung und Organisation habe das Jugendwerk zudem Unterstützung vom Awo-Ortsverein Suhl und dem Landesjugendwerk Thüringen erfahren.

Teilhabe ohne Geldsorgen

„Teilhabe darf nicht von finanziellen Möglichkeiten abhängen. Deshalb ist es uns ein zentrales Anliegen, allen jungen Menschen den Zugang zu unseren Angeboten zu ermöglichen. Unser herzlicher Dank gilt allen, die uns dabei unterstützt haben“, so Gromeleit.

Mitstreiter sind willkommen

Aufgrund der durchweg positiven Resonanz plant das Jugendwerk bereits weitere Veranstaltungen und Fahrten bis hinein ins nächste Jahr. Auch die Halloween-Party gemeinsam mit der Provinzkultur-Jugend war eine solche Veranstaltung („Freies Wort“ berichtete; leider war dabei aber der Mitveranstalter Awo-Jugendwerk nicht erwähnt.) Interessierte Jugendliche können sich gerne per E-Mail via jugendwerk@awo-ortsvereinsuhl.de oder über Instagram @jugendwerk_suhl an das Jugendwerk wenden, ermuntert Niklas Gromeleit, Vorsitzender des Jugendwerks Suhl zum Mitmachen und Engagieren.