Ein konzentriertes Gespräch oder Telefonat im Max’-Inn-Büro? Fast unmöglich im Meininger AWO-Kinder- und Jugendtreff am Englischen Garten. Gefühlt alle zwei Minuten schaut ein junger Mensch durch die Tür. Die eine möchte etwas haben, der andere etwas loswerden, die Dritte sucht jemanden und der Vierte würde sich am liebsten dazusetzen. Die Kinder suchen Ansprache und Nähe bei den Jugendbetreuern. „Unsere Jugendlichen fordern direkt Unter-vier-Augen-Gespräche bei uns ein, um ihre Probleme anzusprechen. Da besteht ein echtes Vertrauensverhältnis. Jeder wird so angenommen, wie er er ist. Wie führen auch vermehrt Elterngespräche“, erzählt Katrin Heim, die das Max’ Inn leitet.