Mehrere Spätverkaufsstellen in der Eisenacher Innenstadt sind am Donnerstag ins Visier von Polizei, Zoll und Behörden geraten. Kontrolliert wurden sogenannte Spätis, außerdem eine Spielothek und eine Bar.
Behörden haben in Eisenachs Innenstadt Spätis, eine Bar und eine Spielothek kontrolliert. Mehr als 130 Tabakprodukte wurden beschlagnahmt, Verfahren laufen.
Mehrere Spätverkaufsstellen in der Eisenacher Innenstadt sind am Donnerstag ins Visier von Polizei, Zoll und Behörden geraten. Kontrolliert wurden sogenannte Spätis, außerdem eine Spielothek und eine Bar.
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Beteiligt waren nach Angaben der Landespolizeiinspektion Gotha die Polizei Eisenach, das Hauptzollamt Erfurt, das Fachgebiet Gewerberecht der Stadtverwaltung Eisenach und das Jugendamt des Wartburgkreises. Im Mittelpunkt standen Verstöße gegen Jugendschutz, Gewerberecht und Steuerrecht.
Dabei wurden mehr als 130 nicht versteuerte Tabakprodukte beschlagnahmt. Mehrere Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Tabaksteuergesetz wurden eingeleitet. Hinzu kommen Bußgeldverfahren wegen nicht eingehaltener Jugendschutzvorschriften.
In zwei Objekten stellten die Kontrolleure außerdem Auffälligkeiten bei gewerberechtlichen Anforderungen fest. Diese sollen nun weiter geprüft werden.
Bei den Kontrollen ging es auch um mögliche strafrechtliche Verstöße durch den verbotenen Verkauf bestimmter Tabakprodukte. Produkte wie Vapes, Snus oder Nikotinbeutel stehen seit einiger Zeit stärker im Fokus von Behörden und Fachstellen.
Vapes sind E-Zigaretten. Dabei wird eine Flüssigkeit erhitzt und inhaliert. Viele Produkte enthalten Nikotin, oft kombiniert mit süßen Aromen und auffälligen Verpackungen. Gerade das kann sie für Jugendliche attraktiv machen. Fachstellen warnen, dass Nikotin schnell abhängig machen kann.
Snus ist ein tabakhaltiges Produkt, das unter die Lippe gelegt wird. Der Verkauf ist in Deutschland verboten. Daneben gibt es tabakfreie Nikotinbeutel, die ähnlich verwendet werden und ebenfalls hohe Mengen Nikotin enthalten können.
Das Jugendamt führte während der Eisenacher Kontrollen präventive Gespräche mit Jugendlichen. Dabei ging es nach Polizeiangaben um die gesundheitlichen Risiken von nikotinhaltigen, aber auch nikotinfreien Produkten wie Vapes und Snus.