Im April-Stadtrat hatte CDU-Fraktionschef Lars Jähne einen Antrag eingebracht, mit einer öffentlichen Ausschreibung den Verkauf der städtischen Immobilie des „Grünen Hauses“ in der Gothaer Straße 105 auf den Weg zu bringen. Jähne, der sich wegen seines Vorstoßes im privaten Umfeld unmittelbar danach Bedrohungen ausgesetzt sah, begründete sein Ansinnen mit dem fortschreitenden baulichen Verfall, einem starken Sanierungsbedarf und der aktuellen Haushaltssituation der Stadt. Der vom Verein „Grünes Haus Suhl“, einem Nachfolger des früheren Nutzers Alternatives Jugendforum (AJF), gezahlte Mietzins decke schließlich die anfallenden Sanierungs- und Betriebskosten in keinster Weise, argumentierte er. Das Gebäude sei zudem nicht in der Planung städtischer Jugendarbeit enthalten. Die Nutzer des Vereins indes, er zählt an 25 Mitglieder, sehen ihre Vereinsarbeit diskreditiert und sich ihres angestammten Domizils beraubt.