Jugend trainiert für Olympia Schulrekord – aber ohne Suhl

In Heubach werden an diesem Montag beim Landesfinale des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ die schnellsten Alpinen gesucht. Über 100 Starter wollen mitmachen.

27 Schulen haben gemeldet: Das Landesfinale Ski Alpin von „Jugend trainiert für Olympia“ findet auch in diesem Winter in der Ski-Area Heubach statt (Archivfoto). Foto: frankphoto.de/Bastian Frank

Das diesjährige Landesfinale Ski alpin des weltgrößten Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ wird am Montagmorgen, 20. Januar, mit einem Rekord starten. So viele Schulen wie noch nie hätten sich für die Wettkämpfe in der Ski-Area Heubach angemeldet. „27 Schulen haben gemeldet. Das ist ein Rekord. Von der Teilnehmerzahl ist es der zweitbeste Wert“, erklärt Mitorganisator Jens Poprawa. 104 Teilnehmer werden dabei sein, 53 Grundschüler sowie 51 Gymnasiasten und Regelschüler.

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Kehrseite der Medaille ist das Fehlen von gleich mehreren Südthüringer Schulen, die eigentlich nah dran sind am Wintersport, allen voran Suhl, das 2025 genauso fehlen wird wie Vertreter aus Sonneberg, Steinach und zum Beispiel Brotterode. Jens Poprawa macht keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. Dafür haben sich die Bemühungen der Organisatoren im Vorfeld in und rund um Hildburghausen ausgezahlt. So werden die Gymnasien Schleusingen, Hildburghausen und die Regelschule Schönbrunn (mit gleich zehn Startern) die Abfahrtsskier anlegen. Aus dem Ilm-Kreis haben ebenfalls mehrere Schulen gemeldet, weiterhin Friedrichroda, Gotha, Meuselbach, Gräfenthal, Emsetal, Großrudestedt, Erfurt und Bad Tabarz.

Dass Suhler Skisportler gänzlich fehlen, dürfte auch mit der Neuausrichtung im Alpinen Skiclub (ASC) Goldlauter zusammenhängen. Wie Guido Schmitz vom ASC erklärt, habe man sich aus dem Rennsport „ein bisschen zurückgezogen“. „Wir haben jede Menge Kinder – 20 bis 25 Kinder sind immer in der Turnhalle – aber da liegt der Fokus eher auf Athletik. Das sind alles Anfänger, die haben noch nie eine Torstange gesehen.“