„Am liebsten wäre es mir natürlich, wenn wir solche Einrichtungen wie unsere gar nicht bräuchten“, sagt Anke Otto mit einem bittersüßen Lächeln im Gesicht. Und fügt gleich an: „Aber es ist ja wichtig, dass es uns gibt. Und das wird wohl immer so bleiben.“ „Uns“, das meint insgesamt zwölf Männer und Frauen sowie zwei technische Mitarbeiter, die im Neustädter Kinderheim arbeiten. Die sich Tag für Tag kümmern, dass alles seinen Gang geht. Die Kinder einen geregelten Ablauf und ein Zuhause geben. Manche nur kurz, manche, bis sie volljährig sind.