Heute ist es der Tag von Falknerin Esther Hellmundt aus Jesuborn und ihrem Begleiter „Vogel“, als sie am Spätnachmittag im Hunting Girls-Camp bei Dröbischau vorbeischaute, um vor 13 ausgebildeten und angehenden Jägerinnen über die Falknerei zu sprechen – ein Bestandteil der Jagd. Dass ihr Falke „Vogel“ heißt, liege daran, dass er sich erst noch seinen Namen verdienen müsse. Wenn er im Einsatz war und etwas geschlagen hat, dann wird er einen Namen erhalten, sagt Esther. Noch befindet sich der Vogel in der Ausbildung und sie erklärt den interessierten Frauen die Arbeit mit Greifvögeln, deren Lebensgewohnheiten und die artgerechte Haltung und Ernährung. Mitgebracht hat sie Arbeitsbekleidung für sich und den Vogel. Ihre Geschichten, die sie dabei rund um die Fütterung erzählt, sind authentisch. Jede der Frauen hat den Geruch des Fleisches in der Nase, das Esther in ihrer Erzählung aus der Tasche zieht, um ihren Vogel zu belohnen. An manchem Stück hängt Flaum, an anderem Fell.
Zwischen Lagerfeuer und Schusslinie Frauen erobern die Jagd für sich
Marina Hube 13.09.2025 - 13:00 Uhr