Sie sagt, sie setze sich für Umwelt- und Tierschutz ein, sie lebe vegetarisch, praktiziere Yoga. Und sie lehne das Töten von Tieren absolut ab – und damit auch die Jagd. Weshalb sie nicht möchte, dass auf ihrem Grund und Boden gejagt werden darf. Also beantragt, im Juni 2018, eine Grundstücksbesitzerin im Wartburgkreis, der auch Land gehört, das in einem Jagdbezirk liegt, dass alle Grundflächen in ihrem Eigentum aus ethischen Gründen befriedet werden – was bedeuten würde, dort die Jagd zu untersagen. Der Antrag geht im Landratsamt in Bad Salzungen ein, die Frau wird aufgefordert, zusätzliche Unterlagen zu schicken und ihr Begehr zu präzisieren. Das tut sie im August 2018.
Jagd und Ethik „Ich lehne das Töten von Tieren ab“
Maria-Theresia Wagner 10.12.2025 - 16:57 Uhr