Sonneberg - „Ein fragwürdiges und grausames Freizeitvergnügen“, „Gemetzel“, „Frevel“, „Massaker an wehrlosen Waldbewohnern“ – mit Formulierungen wie diesen und noch deutlich schärferen schreibt Ulrike Wittmann in einem Leserbrief an die Sonneberger Lokalredaktion, was sie von Jagden hält. Für Andreas Müller ist es bei Weitem nicht das erste Mal, dass er sich als Jäger und Sprecher der Kreisjägerschaft Sonneberg mit derartigen Vorwürfen konfrontiert sieht. Seitdem er im Besitz des Jagdscheines ist – seit 26 Jahren –, begleiten ihn solcherlei Vorhaltungen. Ebenso wie die stetig darauf folgenden Bemühungen, über die Jagd und deren Nutzen aufzuklären.