Am 6. Januar 1976 stand im österreichischen Bischofshofen der vierte und letzte Termin der Vierschanzentournee an. Für den damals 22-jährigen Jochen Danneberg vom ASK Vorwärts Brotterode sprang zum Abschluss zwar nur Rang sechs heraus, doch reichte ihm dies in der Gesamtwertung für den Sieg der Tournee. Auf den Tag genau fünfzig Jahre später war Danneberg erneut beim Tournee-Abschluss dabei, wenn diesmal aber nur als Zuschauer. Zu diesem Anlass blickt der mittlerweile 72-jährige zweimalige Tournee-Sieger (75/76 und 76/77) sowie Olympia-Silbermedaillengewinner auf die damalige Erfahrung zurück und zieht den Vergleich zum heutigen Skispringen.
Interview mit Jochen Danneberg Tourneesieg als Nebeneffekt für Olympia
Björn Eimer 08.01.2026 - 19:43 Uhr