Motorsägen haben tiefe Spuren hinterlassen, Sägespäne fliegen durch die Luft oder bedecken den Boden, an anderer Stelle wird bereits vorsichtig an der Oberfläche gearbeitet. Auf dem Gelände des ehemaligen Bundesforstamts entstehen aus groben Baumstämmen Skulpturen, die unterschiedliche Geschichten erzählen. Fünf Künstler aus Deutschland, Italien und der Schweiz sind hier am Werk. Noch ist vieles im Werden: Es wird weiter gesägt, geschliffen, gebrannt und gemalt. Genau das macht den Reiz des Internationalen Bildhauersymposiums aus, das in diesem Jahr zum elften Mal stattfindet: Bis zuletzt können die Besucher den Künstlern dabei zusehen, wie ihre Entwürfe Gestalt annehmen.