Genf - Bei den Verhandlungen über die Abschaffung schädlicher staatlicher Fischerei-Hilfen geht es auch darum, ob in Zukunft noch genügend Fisch auf die Teller kommt: Manche Fischbestände stehen schon vor dem Kollaps, weil mehr Fische entnommen werden als nachwachsen. Riesige Fangflotten sind mit verheerenden Folgen auf den Weltmeeren unterwegs. Schuld sind unter anderem staatliche Subventionen, vor allem für Treibstoff, die viele sonst unrentable Fischfangexpeditionen in ferne Meere lukrativ machen. Ein weltweites Abkommen, das schädliche Subventionen verbietet, soll dem jetzt einen Riegel vorschieben.