Fast wäre die bundesweit 50. Interkulturelle Woche, die in diesem Jahr mit dem Solgan wirbt: „dafür!“ – in Suhl sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Nach den Stadtrats-Querelen um eine Neuordnung der Partnerschaft für Demokratie war es lange fraglich, ob Fördermittel fließen und Geld für die Veranstaltungen zur Verfügung stehen würden. Am Ende gab es Mittel und vor allem Wege, um auch in diesem Jahr an diesem so wichtigen Projekt festzuhalten. „Dank unserer Partner, auf die auch in dieser schwierigen Situation immer Verlass war“, wie Bürgermeister Jan Turczynski am Samstagvormittag im Steinweg zur Eröffnung sagte. Diese Partner – das sind in erster Linie die Bildungsträger Tibor und SPA, der Evangelische Migrationsdienst aber auch der Verein Provinzkultur, der die bereits zum Weltkindertag am 20. September gestartete Interkulturelle Woche zu einem Großteil unter seine Fittiche genommen und damit den Fortbestand gesichert hat.