An das Leben an der Grenze im Grenzkreis Meiningen erinnern am Donnerstag, 13. November, ab 18 Uhr, Anke Geier (Historikerin beim Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur) und Martin Montag (Herausgeber des Lexikons der innerdeutschen Grenze und Projektverantwortlicher im Projekt „Todesstreifen“ des Bürgerkomitees des Landes Thüringen e.V.) im Meininger Gemeindesaal St. Marien in der Mauergasse 22a. Nach einem Vortrag zur innerdeutschen Grenze und zu den Zwangsaussiedlungen 1952 und 1961 werden einzelne Grenzvorfälle im Kreis Meiningen vorgestellt. Anschließend besteht die Möglichkeit, über eigene Erlebnisse und Erinnerung zu berichten.