„Die Kooperation der beiden Gymnasien, die mit dem Eintritt der damaligen Klassenstufen 10 in die Oberstufe begann, sollte den Schülern beider Schulen weitaus mehr Wahlmöglichkeiten im Kurssystem bieten als bisher – was im Zella-Mehliser Gymnasium angesichts sinkender Schülerzahlen nicht mehr länger möglich war“, teilt Christopher Eichler, Sprecher im Landratsamt Meiningen, mit. Dafür sei ein Wechselmodell entwickelt worden, „mit dem die Gymnasiasten der 11. Klassen aus den beiden benachbarten Städten jeweils einen Wochentag zum Partner-Gymnasium pendelten, um dort unterrichtet zu werden. Ein Schuljahr später sank die Zahl der Schüler am Ehrhardt-Gymnasium in der gesamten Klassenstufe 11, so dass ein Wechselmodell nicht mehr darstellbar war. Aus diesem Grund werden die Elftklässler aus der Ruppbergstadt aktuell komplett in Suhl unterrichtet. Dafür ist auch ein nicht unbeachtlicher Teil des Kollegiums des Heinrich-Ehrhardt-Gymnasiums mehrmals in der Woche zwischen Suhl und Zella-Mehlis unterwegs“, so Eichler weiter.