Eigentlich sollte es schon seit einiger Zeit in der Suhler Innenstadt ein sogenanntes Karrierezentrum des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) geben. Dessen Ziel war, dort Mitarbeiter und Ehrenamtler für die verschiedenen Bereiche der sozialen Arbeit zu rekrutieren, die vom DRK in Suhl und Umgebung abgedeckt werden. Doch wie es im Leben so ist, kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Das vorgesehene Karrierezentrum sollte entstehen, um die damals zahlreichen offenen Stellen in unterschiedlichen Bereichen zeitnah zu besetzen. Wie DRK-Vorstandsvorsitzender Sebastian Wächter erläutert, kam es „aufgrund unvorhersehbarer baulicher Herausforderungen an der Gebäudesubstanz zu erheblichen Verzögerungen in diesem Bauabschnitt.“ Mit anderen Worten: Die notwendigen Bauarbeiten zogen sich hin, es gab die Befürchtung, die Kosten könnten explodieren.