Der Nabu beobachtet schon seit 2016, dass auch in den ungünstigen kalten Tallagen des Thüringer Waldes sich Mehlschwalben jede bietende Nische zum Brüten suchen. „Direkt unter dem oberen Schanzenbereich, am Absprungpunkt, sind jährlich zwischen vier und zehn Mehlschwalben mit Nestbau und Brut beschäftigt. Auch der denkmalgeschützte alte Kampfrichterturm wird von Mehlschwalben und Mauerseglern als Brutplatz genutzt. Damit dürften beide Objekte zu den in Thüringen ungewöhnlichsten Brutstätten für Schwalben zählen“, sagt Tino Sauer. „Dem Zweckverband Thüringer Wintersportzentrum sind diese Nutzungen auch nicht verborgen geblieben, denn der Kot der Tiere muss regelmäßig beseitigt werden. Allerdings findet der Betreiber der Sportstätten Schwalben sehr sympathisch und bringt ihnen große Toleranz entgegen.“