Impfkampagne Auf Spritztour: Station in den kommunalen Treffs

Die Warteschlange Anfang Dezember vorm Neuhäuser Kulturhaus. Foto:  

Nach Schalkau und in der „Wolke 14“ in Sonneberg ist bald auch in Steinach erstmalig Gelegenheit für Kurzentschlossene, sich vor Ort gegen das Corona-Virus impfen zu lassen.

Sonneberg - Am heutigen Mittwoch findet in der Zeit von 14 bis 19 Uhr im Kulturhaus der Stadt Neuhaus am Rennweg eine weitere Sonderimpfaktion gegen das Coronavirus statt. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht notwendig – Interessierte können einfach vorbeischauen. Zum Einsatz kommen die Impfstoffe von Biontech sowie von Johnson & Johnson. Vor Ort ist eine FFP2-Maske zu tragen. Mitzubringen sind jeweils ein Ausweisdokument, Krankenversicherungskarte und – wenn vorhanden – das Impfbuch. Wichtige Voraussetzungen für eine Immunisierung sind, dass man in den letzten zwei Wochen keine andere Impfung erhalten hat und dass man symptomfrei bzw. nicht mit dem Coronavirus infiziert ist, teilt das Landratsamt mit.

Darüber hinaus gibt es in den kommenden Wochen weitere Gelegenheiten für eine wohnortnahe Coronavirus-Schutzimpfung ohne Termin. Erstmalig Station hierfür ist am Mittwoch, 2. Februar, von 14 bis 19 Uhr der „Thüringer Hof“ in Schalkau. Eine Woche später, am Mittwoch, 9. Februar, steht das Team im Steinacher Vereinshaus „Reich“ Interessierten von 14 bis 19 Uhr zur Verfügung. Am Mittwoch, 16. Februar, ist – wiederum von 14 bis 19 Uhr – im Stadtteilzentrum „Wolke 14“ in der Friesenstraße in Sonneberg Gelegenheit zum Ärmel-hoch.

Wie das Landratsamt am Montag mitteilte, ist übers vergangene Wochenende hinweg ein neuer Hilfeleistungsantrag des Landkreises vonseiten der Bundeswehr bewilligt worden. Demnach stehen dem Gesundheitsamt weiter Soldaten zur Verfügung, die bei der Erfassung von Neuansteckungen und bei der Recherche zu Infektionsketten aushelfen. Hintergrund ist die derzeit wieder steigende Entwicklung der Sieben-Tage-Inzidenz, so die Behörde. Auf Grundlage des Hilfeleistungsantrags wird die Arbeit des Gesundheitsamtes somit seit Wochenstart von drei Bundeswehrsoldaten unterstützt. Die Bewilligung ist zunächst bis zum 4. Februar befristet.

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