Das Leben von Journalisten kann aufregend sein. In manchen Fällen entwickelt es Aspekte eines Agententhrillers. Jedenfalls kann Eberhard Schellenberger, seinerzeit für den Bayerischen Rundfunk tätig, inzwischen Pensionär, eine 400-Seiten-starke Akte der Staatssicherheit der DDR vorweisen. „Deckname: Antenne“ heißt das nur 200 Seite starke Buch, das er daraus gemacht hat und das ihn auf Lesereise durch die ganze Republik, an einige Stationen in Südthüringen und auch ins Stasi-Unterlagenarchiv Suhl führte.