Am Sonntag kamen im Landkreis Sonneberg Bürger, Vertreter der Stadt, der Kirchen sowie verschiedener Vereine zusammen, um aus Anlass des Volkstrauertages an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu erinnern. An den Gefallenendenkmälern für die Weltkriege in Sonneberg und den Ortsteilen wurden Kränze niedergelegt. Die Reden erinnerten an das Leid von Millionen Menschen und mahnten zu Frieden und Versöhnung in einer Zeit, in der Konflikte erneut in Europa und der Welt entfachten. „Heute, 80 Jahre nach Kriegsende, gibt es auch in unserer Gegend kaum noch Zeitzeugen. Ihre Stimmen werden leiser – doch gerade deshalb müssen unsere Stimmen lauter werden. Wir tragen die Verantwortung, ihr Vermächtnis weiterzutragen – in unseren Schulen, in unseren Familien, in unserer Gesellschaft. Wie eben heute hier“, sagte Bürgermeister Heiko Voigt.