An den 21. Juni 2024 entsinnt sich Sonnebergs Kreisbrandinspektor Mathias Nüchterlein noch gut. Um einige Jahre sei er in jenem Moment gealtert, als in den frühen Morgenstunden um 3.30 Uhr der Alarm ertönte und die Nachricht lautete „Brand ICE“. Was zunächst nach einem Katastrophenszenario klang, entpuppte sich glücklicherweise als ein Einsatz, der glimpflich, ohne Verletzte und nach zweieinhalb Stunden endete. Wegen Rauchentwicklung in einer Toilette musste ein Hochgeschwindigkeitszug seinerzeit auf der ICE-Strecke nahe Theuern stoppen. Dennoch waren weit mehr als einhundert Einsatzkräfte angerückt, um am Einsatzort zwischen den Tunneln Baumleite und Bleßberg genau das abzuspulen, was sie immer wieder trainieren. So wie am Samstag.
Im ICE-Tunnel bei Schalkau Hunderte Einsatzkräfte verfolgen ein Ziel
Madlen Pfeifer 06.09.2025 - 19:20 Uhr