Ilmenauer Jugendtreff In der Ilmenauer Oase weihnachtet es sehr

Jessie Morgenroth

In den vergangenen Wochen haben die Kinder und Jugendlichen emsig den Weihnachtsschmuck gebastelt und die Oase für die schönste Zeit des Jahres geschmückt.

Ulrike Hertwig und Kristin Szlosze (von links) zeigen einen Teil des Weihnachtsschmucks. Foto: jcm

Ilmenau - Schon von draußen leuchten die im Fenster angebrachten Lichterketten und Weihnachtsfiguren den Besuchern des Jugendtreffs Oase auf der Pörlitzer Höhe entgegen. Und auch drinnen weihnachtet es sehr. In den vergangenen Wochen haben die Kinder und Jugendlichen emsig den Weihnachtsschmuck gebastelt und die Oase für die schönste Zeit des Jahres geschmückt. Ein besonderer Blickfang sind die aus Styropor gefertigten und auf Baumscheiben befestigten Weihnachtsfiguren und -formen, die dank Lichterketten sogar leuchten.

Nach der Werbung weiterlesen

Bereits nach dem Totensonntag haben die Oase-Besucher sich die Formen ausgesucht und mit der Fertigung der Weihnachtsdekoration angefangen, erklären Ulrike Hertwig und Kristin Szlosze, die beide zum Oase-Team gehören. In den ersten Tagen haben die Styroporfiguren draußen als Winterlandschaft gestanden, mittlerweile stehen sie witterungssicher drinnen in den Fenstern des Jugendtreffs. „Die Kinder haben sich gefreut und sind total begeistert“, so Hertwig. Aber die Oase-Gäste durften ja auch mitwirken und mitbestimmen, wie der Jugendtreff aussieht und wie schön es wird.

Auch in den vergangenen Jahren hat sich die Oase in der Adventszeit in ein Weihnachtshaus verwandelt, sagen die Betreuerinnen. Dieses Jahr sei das Weihnachtsthema aber noch einmal intensiver, damit die Corona-Pandemie und die Probleme in den Hintergrund rücken. Es solle Weihnachtsstimmung aufkommen, wenn es schon sonst nicht viel drumherum gibt.

Kreativität freien Lauf gelassen

Klar würde das Coronathema auch beim Schmücken der Oase mitschwingen, doch die Kinder und Jugendlichen seien trotzdem im Weihnachtsfieber. Gemeinsam mit den Erwachsenen backen sie auch Plätzchen und Lebkuchen und basteln kleinen Adventsschmuck, wie einen Nussknacker für den Weihnachtsbaum. Die Plätzchen und die Dekoration nehmen die Jungen und Mädchen dann mit nach Hause, um auch in den heimischen vier Wänden für Weihnachtsstimmung zu sorgen.

Beim Basteln des Schmucks und beim Dekorieren der Oase haben die Kinder und Jugendlichen ihrer Kreativität freien Lauf gelassen, etwa hatten sie die Idee, dass das Styropor-Rentier noch einen Schlitten bekommen soll, erinnert sich Ulrike Hertwig. „Die Kinder hatten eine große Vorstellungskraft“, sagt sie. Und es gibt noch mehr Weihnachtliches in der Oase zu entdecken: An der Wand hängt ein leuchtender Weihnachtsbaum, daneben steht ein geschmückter Baum, unter dem Geschenkattrappen liegen – dies war auch eine Idee der Oase-Besucher, denn „ein Weihnachtsbaum ohne Geschenke geht ja nicht“, so Hertwig.

An diesem Montag liegt aber noch eine ganz besondere Überraschung unter dem Baum: Etwa 20 Kinder und Jugendliche haben vor dem Wochenende ihre Stiefel im Jugendtreff abgegeben, damit der Nikolaus etwas hineinlegen kann. Heute am 6. Dezember, können die Jungen und Mädchen ihre prall-gefüllten Stiefel wieder abholen. „Natürlich ist auch ein Schokoweihnachtsmann dabei, denn der darf nicht fehlen, aber wir haben auch Gesundes in die Stiefel gesteckt, es gibt Nüsse, Äpfel und Mandarinen“, sagt Kristin Szlosze.

Und noch eine weitere weihnachtliche Aktion ist im Jugendtreff geplant: Am 17. Dezember soll es eine Weihnachtsfeier geben, coronakonform im Außengelände mit heißem Kakao und Schokoweihnachtsmännern, ehe die Oase vom 20. Dezember bis zum 3. Januar schließt.

Bis dahin hat der Jugendtreff wie gewohnt montags bis freitags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. jcm