Dass sich aus dem am 3. Januar 1894 gegründeten Technikum die Universität Ilmenau entwickelt, daran dachte vor 130 Jahren niemand. Hier wurden Maschinen- und Elektroingenieure ausgebildet. Der Neubau (gebaut 1895 bis 1896) befand sich im Privatbesitz von Eduard Jentzen. Wie W. Weidner ermittelte, kam das Technikum aus einem kleinen Ort in Südwest-Mecklenburg. Es konnte sich dort nicht entwickeln, weshalb sich der Betreiber entschied, einen Umzug nach Ilmenau zu veranlassen. Ostern 1894 eröffnete in Ilmenau eine weitere Fachschule, die Glasfachschule, an der Glasbläser eine Ingenieursausbildung erhielten.