Ilm-Kreis - Vier Brutreviere der Wanderfalken sind im Ilm-Kreis bekannt. Sie werden beobachtet und dokumentiert vom Gebietsbetreuer und Fachmann Hans-Joachim Seeber. Vor Kurzem brüteten die Wanderfalken noch und versorgen nun die frisch geschlüpften Jungen. "Wir erfassen unter anderem die Beringung der Altvögel, die Veränderung in den Paarzusammensetzungen, die Anzahl der Eier, geschlüpfte und später ausgeflogene Jungen, die Ursachen für das Scheitern von Bruten und vieles mehr", gibt Seebers Kollege Mario Hofmann vom Arbeitskreis Wanderfalkenschutz, Landesgruppe Thüringen, Einblicke in die ehrenamtliche Arbeit. In Thüringen gibt es 40 bekannte Brutreviere, zehn Prozent davon liegen im Ilm-Kreis. Wie groß die tatsächliche Zahl der Brutpaare ist, lässt sich nicht sagen. Die Dokumentierung erfolge ehrenamtlich und sei zeitaufwendig. Nicht überall könne der Naturschützer vor Ort sein.