„Das Leben zu genießen, ist nichts Schlechtes, wenn wir die anderen, denen es nicht so gut geht, nicht vergessen“, fasste der Leiter der Ilmenauer Außenstelle der Musikschule, Jochen Hille, den Grundgedanken der Unicef-Konzerte zusammen. Mit Blick ins Kirchenschiff und auf die Emporen stellte er mit Freude fest, dass ein wesentlich größeres Publikum als im vergangenen Jahr in die Jakobuskirche gekommen war. Ohne näher auf die allen bekannte Krisen- und Kriegssituation in der Welt einzugehen, unter denen die schwächsten der Gesellschaft, die Kinder, zuerst zu leiden haben, warb Jochen Hille um großherzige Spendenbereitschaft am Konzertende und traf damit auf offene Ohren.