VG Großbreitenbach – Der alte Spruch „Plane nicht wahllos, benutze den Daumen“, traf zwar so nicht zu, als vor Monaten in Böhlen der Landesstraßenbau begann, dann aber wegen ungeklärter Grundstücksprobleme des neuen Straßenzweiges aus Richtung Großbreitenbach kurz darauf teilweise unterbrochen werden musste.

Dass kürzlich innerorts vor der „Schönen Aussicht“ eine Höhenkorrektur nötig wurde, hatten auch nicht die Bauarbeiter zu verantworten, „die mir manchmal schon etwas leid tun“, so gestern VG-Chef Andreas Beyersdorf. Der Teufel steckt oft im Detail. So hatte er kurz zuvor auch erfahren, dass der Ilmkreis-Part der Straßenbaumaßnahme (Kreuzungsneugestaltung) einer Planungskorrektur durch Radiuserweiterung bedurfte... „Beim letzten Bauabschnitt waren unsere Erfahrungen weniger stressig; es gilt einfach, bei Planung und Grundlagenermittlung einer solch komplexen Maßnahme größere Sorgfalt walten zu lassen“, so Beyersdorf. Der hatte gestern mit Bürgermeister Reinhard Krannich, dem VG-Bauamt und dem Planungsbüro BaurConsult einen Termin anberaumt, um künftig Bauverzögerungen gemäß „Was nicht passt, wird passend gemacht“ zu verhindern. Dazu zählt auch eine Anliegergrundstücks-Einfahrt, deren straßenbaubedingte Gefälleanpassung das Garagentor zur „Verschluss-Sache“ machte...