Ilmenau - Mit Blumen, die vor dem Denkmal auf dem Gräberfeld des Ilmenauer Friedhof niedergelegt wurden, hat die Ilmenauer Linke zusammen mit der SPD den Tag der Befreiung begangen. Der anfänglichen Blumenniederlegung von Karl-Heinz Mitzschke, Klaus Leuner und Eckhard Bauerschmidt (von links), folgten die von den zirka 20 Gästen mitgebrachten Sträuße. In seiner anschließenden Rede erinnerte Mitzschke an den 8. Mai 1945, der "die Last der verbrecherischen Diktatur der Nationalsozialisten abwerfen und eine neue Last schultern musste", wobei er auf jene Menschen Bezug nahm, die sich nach dem Kriegsende mit dem Verlust ihrer Heimat konfrontiert sahen und besorgt in ihre Zukunft blickten. Gleichzeitig mahnte Mitzschke mit eindringlichen Worten, die "neuen Nazis" keine Macht gewinnen zu lassen. "Möge sich jeder von uns bewusst sein, dass die Schicksale aller Völker auf der Erde miteinander verwoben sind und die Verantwortung für ein würdiges Leben der heutigen und der künftigen Bürger unseres Planeten auf unseren Schultern ruht." Bei seiner Ansprache unterstützt wurde er dabei von Leonid Schkolnikow, der als Dolmetscher für die deutschen Bürger mit russischem Migrationshintergrund fungierte. Text/Foto: jcm
Ilmenau Mit Blumen und eindringlichen Worten
Redaktion 08.05.2019 - 13:04 Uhr