Ilmenau - Es kommt im Sport nicht eben häufig vor, dass am Ende die Damen und Herren Kampfrichter fast ebenso erschöpft in den Seilen hängen wie diejenigen Schützlinge, deren Leistungen sie bewertet haben. Beim 4. Heiß auf Eis-Pokalturnier des EC Ilmenau am vergangenen Wochenende hatte das achtköpfige Kampfgericht - mit drei Wertungsrichtern plus aller sonst noch benötigter Spezialisten, Assistenten, Controller, Operators und Cutter - am Freitagabend viereinhalb Stunden, am Samstag 13 Stunden und am Sonntag achteinhalb Stunden durchgeschrubbt, um die Leistungen der knapp 200 Starter (einschließlich der Parcours-Läufer, die meist aus beiden ortsansässigen Vereinen kamen) zu bewerten. Starterrekord und Anerkennung eines inzwischen fest etablierten Eiskunstlauf-Turniers einerseits - "aber es schlaucht doch ganz schön!", wie Birgit Röseler-Hering, Trainerin und stellvertretende Sektionsleiterin beim ECI, zugab.
Ilmenau "Meinen Sie, ich kann das auch?"
Ralf Brückner 20.03.2018 - 10:18 Uhr