Ilmenau/Arnstadt - Der Arbeitsmarkt im Ilm-Kreis ist, vor allem wohl auch wegen der Corona-Pandemie, in einer angespannten Lage, wie in anderen Regionen des Landes. Der Anteil Betroffener, die keinem gewohnten Arbeitsverhältnis mehr nachgehen können - ob nun durch Corona oder andere arbeitsmarktbeeinflussende Gründe - ist deutlich gestiegen und weit höher als die reine Arbeitslosenquote. Neben Kurzarbeit, die Arbeitnehmer und Unternehmen vor Entlassungen bewahren kann, helfen auch andere arbeitsmarktpolitische Instrumente, um die Zahl der Arbeitslosen, etwa durch die Corona-Pandemie, nicht immens steigen zu lassen. So konnte dadurch, teilt die Arbeitsagentur Erfurt mit, "für zahlreiche Personen Arbeitslosigkeit beendet oder verhindert werden". Neben den derzeit 3289 arbeitslosen Menschen im Kreis (5,9 Prozent) haben also durchaus noch mehr Sorge um ihren Job oder sind bereits aus diesem heraus, werden statistisch aber anders geführt.
Ilmenau Fast jeder Zweite in schwieriger Situation am Arbeitsmarkt
Thomas Klämt 19.08.2020 - 17:06 Uhr