Unterpörlitz Wohnhaus bei Brand komplett zerstört

, aktualisiert am 24.11.2021 - 12:18 Uhr

Bei einem Brand ist ein Wohnhaus in Unterpörlitz am Mittwochmorgen komplett zerstört worden. Verletzte gab es bei dem Feuer nicht. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Unterpörlitz - Hoher Sachschaden entstand am Mittwochmorgen bei einem Gebäudebrand in Unterpörlitz. Aus bislang noch unbekannter Ursache geriet eine Scheune in Brand, die Flammen griffen schnell auf das angrenzende Wohnhaus am Stadtweg (der Hauptstraße durch den Ilmenauer Ortsteil) über.

„Wir wurden um 6.04 Uhr alarmiert“, sagte Ilmenaus  Stadtbrandmeister Andreas Meißler. „Es hieß, dass eine Scheune in Vollbrand steht. Als wir ankamen, brannte der Anbau lichterloh“, beschrieb er die Situation. Natürlich habe man sofort mit den Löscharbeiten begonnen und konnte dazu zum Teil auch das Wasser aus dem gegenüberliegenden Teich nutzen.

Die 59-jährige Bewohnerin des Hauses sei unverletzt geblieben, sagte Polizeihauptkommissar Enrico Freitag. Sie sei glücklicherweise von nachbarn geweckt worden, die durch Brandgeräusche aufgewacht seien. Mit Hilfe der Nachbarn habe die Frau das haus noch selbstständig verlassen können. Dennoch sei sie vorsorglich vom Rettungsdienst behandelt worden, das es ihr offensichtlich  immer schlechter ging, sagte der Polizeibeamte. Vorerst  sei sie bei Nachbarn untergekommen.

Bei Tagesanbruch war das Feuer weitgehend gelöscht. Dennoch forderte Einsatzleiter Andreas Meißler über die leitstelle ein zweites Drehleiter-Fahrzeug aus Arnstadt an, um auch an den Dachbereich im hinteren Teil des Gebäudes zu gelangen: „Wir müssen jetzt quasi das Ziegeldach abdecken, weil sich darunter noch Glutnester und Brandherde verbergen“, erklärte er.

Für die Löscharbeiten war die Straße bis in die Mittagsstunden gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet. Im Einsatz waren  acht Feuerwachen aus der Ilmenauer Kernstadt und den Ortsteilen Unterpörlitz, Oberpörlitz, Manebach, Roda, Gehren und Langewiesen. Hinzu kam später das zweite Leiterfahrzeug aus Arnstadt. Insgesamt 66 Einsatzkräfte waren mit 17 Fahrzeugen angerückt und sorgten dafür, dass der Brand schnellstmöglich gelöscht wurde. Meißler lobte sie für die Einsatzbereitschaft und hob auch hervor, dass die Gehrener Kameraden und eine Gehrener Fleischerei für eine Speisen-  und Getränkeversorgung  Brötchen,  Tee Kaffee) gesorgt hätten.

 

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