„Nach der Befragung des achtjährigen Jungen und Ermittlungen zu dem verdächtigen Ansprechen in Ilmenau vor der Karl-Zink-Schule erhärtete sich der Verdacht nicht. Hinweise auf ein verdächtiges Ansprechen des Kindes, gar eine versuchte Entführung oder anderer Straftat gibt es nicht“, teilte die Polizei am Donnerstag mit.
Nach den ersten Angaben des Achtjährigen war dieser am Montag von einem Mann auf dem Weg vom Schulhort zur Turnhalle von einem Mann angesprochen und mit in die Stadt genommen worden. Der Junge habe sich aber wieder befreien und zur Schule zurücklaufen können. Am Mittwochnachmittag war er noch einmal von der Polizei vernommen worden.
„Die Geschichte war nur ausgedacht“, bestätigte die Pressesprecherin der Landespolizeiinspektion Gotha, Susanne Schmidt. Somit gebe es bisher weiterhin keinen einzigen Fall von Kindesentführungen in Thüringen. Dennoch danke die Polizei Schule und Bevölkerung für die Unterstützung. Was den Jungen dazu bewog, sich diese Geschichte auszudenken, konnte die Polizei auf Nachfrage nicht sagen. jbr