Katzhütte - Die strengen Wintertemperaturen der vergangenen Tage haben noch keine negativen Auswirkungen auf den Bauablauf gehabt, so Nithart Petzsch vom Weimarer Architekturbüro Dr. Krause und Pfohl, der regelmäßig s bei den Bauberatungen gemeinsam mit zwei Fachplanern Arbeiten mit den Handwerkern abspricht, koordiniert und kontrolliert. "Einen Unterschied zu einer ,normalen‘ Baustelle eines Wohngebäudes und dem Bau einer solchen Einrichtung wie dem Hospiz hier in Katzhütte gibt es in der Bauphase eigentlich nicht", so Petzsch. Der entscheidende Unterschied liegt in der vorausgegangenen Planung, wo beispielsweise andere Türbreiten, Sicherheitsanforderungen - insgesamt eine andere Infrastruktur eine Rolle spielen und beachtet werden müssen. Solche Gebäude sind natürlich vom Anspruch her höher angesiedelt, fasst er zusammen und wendet sich im nächsten Moment dem nächsten Handwerker zu, der eine Frage hat. Der Bauplan steht, haben Architekt und Evi Müller, gemeinsam mit ihrem Mann Dr. Heiner Müller als Bauherren, bestätigt. "Ende Januar stehen wir dort, wo wir sollten", sagt Petzsch. Dass es innerhalb der einzelnen Gewerke , die parallel in den beiden Gebäudeteilen des Hospizes arbeiten, Verschiebungen gibt, sei nicht ungewöhnlich. Im Moment stehen noch Arbeiten am Dach aus. Da sei nichts zu machen: Bei Schnee und Frost sind solche Arbeiten tabu. Im März hofft man hier weitermachen zu können. Dafür ist man gut im Plan mit der Fassade, die muss nur geschraubt werden, und kann "winterunabhängig" installiert werden.