Ilm-Kreis - Wer Tennis spielt, kommt nicht mit seinem Gegner direkt in Kontakt und hält auch weitaus mehr Abstand als anderthalb Meter. Weshalb gerade die Freunde des "weißen Sports" aus Thüringen wenig Verständnis für die weiterhin andauernden Sperrungen ihrer Sportanlagen haben. Zumal die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Rheinland-Pfalz das Öffnen von Freiluft-Tennisplätzen wieder erlaubt haben, natürlich nur bei strenger Einhaltung der Hygiene- und Corona-Vorbeugeregeln. Es gibt sogar ein Schreiben des Deutschen Tennis-Bundes an Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, in dem für die Freigabe von Tennisplätzen auch im Freistaat geworben wird, und zwar als "kleinschrittige Lockerungsmaßnahme". Auch der Landessportbund Thüringen stellt in einem "Positionspapier zur schrittweisen Rückkehr in den Vereinssport" Tennis an die erste Stelle der für den Einstieg geeigneten "Aktivitäten an der frischen Luft" - neben Laufen, Radfahren, Kanu, Segeln und Golf.
Ilm-Kreis "Wir warten auf das Freizeichen von Herrn Ramelow"
Redaktion 24.04.2020 - 00:00 Uhr