„Wieviel hätten’s denn gerne?“ fragen die Verkehrszeichen die Suhler Autofahrer auf den Schnellstraßen zwischen den Ortseingängen: mal 70 Stundenkilometer, mal 60, mal 50 und in der Nacht dann ganz anders mit Zeitschild.
Suhl legt jetzt neue Geschwindigkeitsbegrenzungen fest. Was halten unsere Leser von der Maßnahme? Sind die neuen Schilder und Zahlen hilfreich oder Unfug?
„Wieviel hätten’s denn gerne?“ fragen die Verkehrszeichen die Suhler Autofahrer auf den Schnellstraßen zwischen den Ortseingängen: mal 70 Stundenkilometer, mal 60, mal 50 und in der Nacht dann ganz anders mit Zeitschild.
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Gratulation an den, der das im Vorbeifahren alles verarbeiten kann und trotzdem noch auf den fließenden Verkehr achtet. Die Verwirrung ist da und der Ärger auch, nachdem am 7. Oktober neue Regeln in Kraft getreten sind.
Tempo 60 war das Maß der Wahl, um unerhört stressfrei durch die Stadt zu kommen. Andere Städte in Südthüringen können davon nur träumen. In Meiningen ist der Kriechgang auf der wichtigen Verbindungsstraße an der Innenstadt vorbei eine Zumutung. Wir wollen deshalb Ihre Meinung erfahren.
Es ist natürlich nicht alles schlecht und ärgerlich beim Verkehr in Suhl. Ziel sind ruhigere Nächte, weil entlang der vierspurigen Umgehungsstraßen durchaus auch viele Menschen wohnen – und nachts schlafen wollen. Das Bundes-Immissionsschutzgesetz verlangt Maßnahmen wie Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Billig ist die Umsetzung eines entsprechenden Stadratsbeschlusses jedenfalls nicht, so der Finanzdezernent im März. „Weil sich bei Tempo 50 die mit Tempo 60 berechneten Räumzeiten auf den zwei auch nachts ampelgeregelten Kreuzungen verändern, müssen die Ampelschaltzeiten angepasst werden. Das ist aufwendig und kostet“, sagte er. Dazu kommen die neuen Schilder.