Nürnberg-Erfurt Nach Brandanschlag ICE-Strecke wieder befahrbar

red , aktualisiert am 09.04.2025 - 20:31 Uhr

Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik der Deutschen Bahn waren gestört worden - die Bahn spricht von einem mutmaßlichen Brandanschlag. Über Stunden war die ICE-Strecke Nürnberg-Erfurt gesperrt.

Wenn sie könnten: ICE-Züge verkürzen normalerweise die Fahrzeit Erfurt – Nürberg auf eine Stunde und zehn Minuten. Foto: dpa/Jan Woitas

Die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Erfurt ist wieder befahrbar. «Unseren Reparaturteams ist es gelungen, die Funktionsfähigkeit der Anlagen wiederherzustellen», teilte die Deutsche Bahn mit. Trotzdem werde es noch einige Stunden dauern, bis sich der Zugverkehr wieder normalisiere. «Das ist wie nach einem Streik. Alles muss erst einmal wieder in den Takt kommen», hieß es in der Mitteilung. 

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Die Strecke war seit dem Nachmittag gesperrt - wegen eines mutmaßlichen Brandanschlags auf Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik der Bahn, wie es hieß. Alle Züge des Fern- und Regionalverkehrs wurden über Stunden umgeleitet. Tausende Reisende waren betroffen.

Erst am Dienstag hatte es Verspätungen bei den ICE-Verbindungen zwischen dem Raum Halle/Leipzig und Erfurt gegeben. Diese waren offiziell mit einer „technischen Störung“ in einem der Tunnel nahe der Landesgrenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt begründet worden.