Wenn Sven Koza mit seiner Erbse auf den Übungsplatz läuft, sind die beiden eins. Sie verstehen sich fast ohne Worte – und Erbse, die korrekt Energy-Pea von der Hirschkanzel heißt, weiß, was zu tun ist. Die beiden sind ein Teil der großen Familie des Hundesportvereins SV Waffenrod-Hinterrod. Ein sehr erfolgreicher, denn der Eisfelder hat mit Erbse schon einiges erreicht. Mit ihrem Vater, Bertram von der Hirschkanzel, aber noch viel mehr. Der achteinhalbjährige Airedaleterrier hat alle jüngeren Starter bei einer Deutschen Meisterschaft in den Schatten gestellt – und sich den Sieg geholt. Er war mit Abstand der älteste im Feld. „Sensationell war das“, ordnet Mathias Schmid, Vorsitzender des Vereins, das Ergebnis ein. Seit Bertram drei Jahre alt ist, beweist er, dass er zu Topleistungen fähig ist. Auf ganz großer Bühne. Zweiter war er im Bundesvergleich schon, Dritter auch und Fünfter. Und eigentlich wollte Sven Koza ihn im vergangenen Jahr gar nicht mehr antreten lassen. „Weil er schon acht Jahre alt ist.“ Doch dann gelang der Geniestreich: Bertram wurde Universalsieger – die Karriere-Krönung für den Airedaleterrier. Doch nun ist er in Rente, seine Tochter Erbse am Start – und sie macht sich gut, sagt der Züchter.