Wer noch nie etwas von Physiotherapie für Hunde gehört hat, fragt sich vielleicht: Wann gehen denn Hunde zur Physiotherapie? Hundetrainerin Francine Schmidt hat auf diese Frage zunächst eine Gegenfrage parat: Wann geht man denn selber zur Physiotherapie? „Nach einer Operation, einem Kreuzbandriss oder einem Bandscheibenvorfall zum Beispiel“, gibt sie selbst die Antwort. Bei den Vierbeinern würden unter anderem Dackel wegen ihres langen Rückens zu Bandscheibenvorfällen neigen. Wenn man sich dessen bewusst ist, können Frauchen und Herrchen mit Physiotherapie für ihre „Fellkinder“ auch vorsorgen. „Muskulatur-Aufbau“ ist ein Stichwort. „Damit es dazu nicht kommt“, so Schmidt. „Stärken der kritischen Regionen“, nennt die 37-Jährige das, was sie zum Beispiel vergangenes Wochenende mit dem anderthalbjährigen Olli, einem Mix aus Dackel und französischer Bulldogge, von Korinna Heß aus Etterwinden auf einem Balancierbalken und dem vierjährigen Husky namens Snow von Jutta Kürschner aus Grumbach bei Schmalkalden mit blauen Stangen gemacht hat. „Damit der Hund lernt, wo er hintritt, einfach fürs Körpergefühl darauf achtet“, erläutert die Fachfrau.
Hundephysiotherapie Fit in den Herbst – Was den Vierbeinern gut tut
Mirco Robus 09.10.2025 - 16:00 Uhr