Das Bauen mit Holz wird in der heutigen Zeit immer beliebter. Auch für die Architektur-Masterstudenten der Fachhochschule Erfurt spielt Holz als Baumaterial eine wichtige Rolle, so mussten sich die Studenten im Wintersemester mit der Planung eines fiktionalen Holz-Innovationszentrums beschäftigen – als Standort für dieses Holzgebäude wurde das Bahnhofsquartier Ilmenau vorgegeben. Zwölf Projektplanungen entstanden in diesem Zusammenhang, dabei haben die Studenten verschiedene Hausformen und -konstruktionen entworfen sowie unterschiedliche Konzepte erarbeitet. Die Gebäudemodelle beinhalten Räume für zum Beispiel Labore, Lager, Veranstaltungen und Tagungen und sogar an temporäre Beherbergungsmöglichkeiten haben die angehenden Architekten gedacht. Ihre Ideen und Modelle stellten Marvin Lenort, Tobias Dirnberger, Lukas Malz und Rebekka Heyn (von links) am Montagnachmittag im kleinen Rahmen im Parkcafé Ilmenau vor. Neben Computerpräsentationen hatten sie auch ihre aufwendig gestalteten Holzmodelle dabei (im Bild das Modell von Lukas Malz). Das Publikum – darunter Ilmenaus Bürgermeisterin Beate Misch und IWG-Geschäftsführerin Karsta Rödiger – war begeistert von den Ideen der Studenten. Wenngleich die Ausarbeitungen so nicht im Ilmenauer Bahnhofsviertel umgesetzt werden können – sondern lediglich als Resultate der Projektarbeit dienen – wären spätere Zusammenarbeiten mit den angehenden Architekten für mögliche Holzbauprojekte in der Stadt denkbar.