Als Michael Gohritz am 19. April seine E-Mails öffnet, springt ihm direkt eine Nachricht ins Auge, mit der er so gar nicht gerechnet hat. „Ich bin ein Freund von Udo Kier, der sich versucht, um den Nachlass von ihm zu kümmern“, beginnt der Absender seine Zeilen. „Leider habe ich, vielmehr seine Freunde, bisher noch immer keinen Totenschein, geschweige denn eine beglaubigte Abschrift eines Testamentes erhalten. Im Moment haben sich alle Betroffenen zusammengefunden und einen Anwalt in Los Angeles beauftragt, in unserem Sinne zu handeln. Sobald das geklärt ist, wissen wir auch, was mit der Schule passieren kann, vielmehr, wer die Schule geerbt hat.“