Massenunfall auf A 9 Nach Reifenplatzer 28 Fahrzeuge beschädigt

Bei einem Serienunfall auf der A9 in Ostthüringen ist ein Schaden von rund 150.000 Euro entstanden. Dabei war zwischen Bad Lobenstein und Schleiz an einem Lkw zunächst ein Reifen geplatzt.

Symbolbild Foto: Polizei

Bad Lobenstein - Dass bei dem Unfall im Saale-Orla-Kreis am Freitagabend weder der 47-jährige Lkw-Fahrer noch die anderen Beteiligten verletzt worden seien, gleiche einem Wunder, bestätigte ein Sprecher der Autobahnpolizei. Denn: "Das Ausmaß war nicht alltäglich".

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Durch den plötzlichen Reifenplatzer lösten sich Reifenteile und wurden laut Polizei dabei auf alle drei Fahrspuren in Richtung Berlin geschleudert. In der Folge kollidierten weitere 27 Fahrzeuge, darunter Autos und Laster, mit den Reifenteilen. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 150.000 Euro. Wie es zu dem ursprünglichen Reifenschaden am Lkw gekommen sei, sei bislang unklar. 

Für die Beräumung der Unfallstelle musste die A 9 in Fahrtrichtung Berlin kurzfristig komplett gesperrt werden. Für die weitere Unfallaufnahme sowie die Bergung blieben der rechte Fahrstreifen und der Standstreifen noch bis zum Samstagmorgen 01:30 Uhr gesperrt.