Mit jedem Blick auf die Tanksäule wachse seine Wut und sein Unverständnis, schimpfte ein Leser aus dem Haselgrund über die hohen Spritpreise. Seine beiden Kinder würden im Schichtdienst arbeiten und seien auf das Auto angewiesen. Wenn das so weitergehe, bleibe unterm Strich nichts übrig, sagte der Senior. Von „unserem“ Südthüringer Bundestagsabgeordneten wollte er wissen, wie er die Situation einschätzt und was man in Berlin gedenkt, zu unternehmen. Wir leiteten die Frage an Gerald Ullrich, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, weiter. Der FDP-Bundestagsabgeordnete befürwortet den Tankrabatt, den Finanzminister Christian Lindner vorschlägt, schreibt Ullrich. Dieser Rabatt sei richtig und wichtig. Die Millionen Berufspendlern und Unternehmen müssten, in dieser Ausnahmesituation mit Spritrekordpreisen von über zwei Euro pro Liter, entlastet werden. Ziel der Maßnahme sei, dass der Spritpreis unter zwei Euro fällt.