Igor Strawinskys explosives „Le Sacre du Printemps“ gehört zu den höchstdosierten Stoffen, die ein Dirigent seinem Sinfonieorchester und dessen Publikum verabreichen kann. Die bizarren Akkorde und verstörenden Rhythmen dieses Schlüsselwerks der Moderne fordern Musiker und Zuhörer heraus, und manch Konzertprogrammmacher fürchtet dessen kräftige Zumutungen: Die musikalischen für konservative Abonnenten. Und die finanziellen, die das probe- und personalintensive „Frühlingsopfer“ mit sich bringt.
Hofkapelle Explosion beim „Sacre“ in Meiningen gelungen
Markus Ermert 03.10.2025 - 10:21 Uhr