Hochwasserkatastrophe Helfer helfen Helfern – Einsatz an der Ahr geht weiter

Noch immer ist der THW Ortsverband Suhl am Ahrgebiet im Einsatz. Derzeit übernehmen die Helfer die Versorgung der Hilfskräfte in Altenahr.

 Foto: red

Suhl - Daniel Hofmann spricht von einem ständigen Wechsel der Suhler THW-Kräfte im Hochwasser-Katastrophengebiet. „Je nachdem, wie es die Arbeitgeber zulassen“, nennt er einen der Gründe, warum manch einer länger und der andere kürzer vor Ort bleibt. Derzeit sind die Suhler im Bereich Logistik eingesetzt. Bis zum letzten Wochenende haben sie die Essenausgabe, das Ausfahren der Verpflegung und das Packen von Lunchpaketen in ihrer Regie gehabt.

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Da inzwischen aber der große Bereitstellungsraum am Nürburgring aufgelöst und durch zwei kleinere ersetzt wurde, ist nun nur noch eine Versorgung der Einsatzkräfte vor Ort nötig. Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. „Ohne Mampf kein Kampf“, lautet ein geflügeltes Wort, das unter den Helfern kursiert. Heißt zu gut deutsch: Sie brauchen etwas Handfestes, um die teils körperlich sehr anstrengende Arbeit bewältigen zu können.

In der Feldküche, die in einem mobilen Zelt aufgebaut wurde, werden täglich Mahlzeiten für 60 bis einhundert Männer und Frauen zubereitet. Um diese Mengen im Einsatzfall überhaupt bewältigen zu können, wird oft auf Standard-Essen zurückgegriffen. Also Nudeln und Tomatensoße oder Gulasch. Am zurückliegenden Sonntag gab es aber sogar ein echtes Festessen – nämlich Schweinebraten, Klöße und Rotkohl.

Noch gibt es beim Suhler THW Bereitschaftanfragen bis in den Oktober hinein. „Unsere Fahrzeuge sind alle sauber und aufgefüllt“, sagt Daniel Hofmann, der im THW Suhl für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Einige seiner Mitstreiter, die gerade jetzt wieder im Katastrophengebiet sind, waren schon im ersten Einsatz dabei. Sie berichten davon, dass Vieles bereits wieder aufgeräumt sei Auch dass die Orte durchweg wieder angefahren werden können – wenn auch zum Teil nur notdürftig. Möglich wurde das durch den Bau vieler Behelfsbrücken durch das THW. “Wir verzeichnen gerade insgesamt einen Helferzuwachs. Jeder, der bei uns mitmachen möchte, kann sich immer donnerstags einfach bei uns ab 17 Uhr auf dem Friedberg melden“, sagt Daniel Hofmann.