Die Experten schlagen mehr Begrünung vor, aber auch bauliche Änderungen wie eine Klimaanlage oder Dachdämmung. "Aber es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass der Bund nur grüne Maßnahmen fördert, nur Fassadenbegrünung oder im Außengelände", berichtet Gärtner.
RKI: 5.100 Tote bei Hitzewelle im Juni
Es bleibe eine Lücke, findet die Vorstandsvorsitzende. "Jetzt stehen wir eigentlich vor den Hitzeherausforderungen und da macht gerade keiner was. Es bietet keiner Förderung an und wir können das gar nicht finanzieren." Der Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Michael Richter, spricht von einem Problem, das gleichermaßen auch Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser betrifft.
Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts hat die Hitzephase ab Mitte Juni rund 5.100 Menschen das Leben gekostet. Die Zahl der Hitzetoten hat demnach schon zur Jahresmitte die Werte ganzer Vorjahre deutlich übertroffen: 2023 bis 2025 waren es im Schnitt 2.900 hitzebedingte Todesfälle pro Jahr. Bei der Hitzewelle im Juni hatte der Deutsche Wetterdienst mehrfach Temperaturen von über 41 Grad registriert.