Bei einem Rundgang vor zwei Jahren wähnten sich die ausgewählten Besucher beim Betreten des Saales auf einer Zeitreise. Nahezu im Urzustand war der große, von Emporen gesäumte Raum – im wilhelminischen Stil mit Neobarockelementen verziert und in Pastelltönen bemalt. Überall blätterte die Farbe, Teile des Stuckes waren beschädigt, die Fenster deutlich in die Jahre gekommen. Nun – 24 Monate später – hat der Saal seinen einzigartigen Charakter behalten, wurde aber nach historischem Vorbild saniert.