Für Theatermanager Jürgen Ludwig ist Doreen Olbricht ein wahrer Glücksfall. Was hat die junge engagierte Frau in den vergangenen Monaten nicht schon alles auf die Bühne gebracht. Mit der Premiere von "Lola Blau" zur Kulturnacht im vergangenen Jahr fing die Junge Bühne an, setzte sich fort mit "Mary Poppins", ging weiter "Bis ans Limit", stieg mit dem Silvester-Klassiker "Diner for one" in das Lebenswerk von Rolf Weißleder ein, brachte die Schlagzeilen der Hildburghäuser Zeitungsgeschichte auf einen humoristischen Punkt und erlebte mit der Premierenveranstaltung der Helios-Kliniken erst unlängst einen weiteren Höhepunkt. Von solchen Profis auf der Bühne hat Ludwig immer geträumt. Ein festes Ensemble am Stadttheater, sagt er, habe es ja nie gegeben. Wer hier auf der Bühne steht, gibt ein Gastspiel. Das wird sich zwar auch mit der Jungen Bühne heute und morgen nicht ändern, weil dafür die finanziellen Mittel gar nicht da sind, aber die neuen Akteure beleben das Theatergeschehen, ziehen Publikum und lassen das Stadttheater wieder up to date werden. Auch, betont Jürgen Ludwig, mit einem starken Förderverein im Rücken.