Römhild - Der Wald war für die Stadt Römhild in den vergangenen Jahren stets eine gute Einnahmequelle. Über 1650 Hektar derart genutzte Fläche verfügt die Kommune, die im Jahr 2019 Einnahmen von 80.000 Euro aus dem Holzverkauf eingeplant hatte. Doch statt dieses stattlichen fünfstelligen Betrages wird laut Prognose von Lars Wollschläger, Leiter des Forstamtes Heldburg, der Gewinn "geringer ausfallen" - vermutlich sogar deutlich. Erstens schwächt die Trockenheit die Bäume erheblich und lässt sie mitunter sogar absterben. Zweitens sorgen unter diesen für sie günstigen Bedingungen Borkenkäfer an Fichten und Schwammspinner an Eichen für reichlich Schadholz, das saniert werden muss, und damit sogar Kosten für die Stadt verursacht.Und drittens ist wegen solcher Schäden, die auch andernorts in Größenordnungen auftreten, viel Holz auf dem Markt.