Hildburghausen Stadtrat stimmt gegen Vorlage zur Sanierung des Freibades

Der Stadtrat Hildburghausen hat sich am Donnerstagabend mit deutlicher Mehrheit gegen eine Sanierung des Freibades in zwei Schritten mit dem 50-Meter-Sportbecken als zentraler Größe ausgesprochen. Anschließend beschlossen die Räte mit großer Merheit den Haushalt 2020.

Hildburghausen - Der Stadtrat Hildburghausen hat in seiner Sitzung am Donnerstagabend im Theater gegen die Beschlussvorlage zur Sanierung des Schwimmbades Hildburghausen gestimmt. Anschließend verabschiedeten die Räte mit großer Mehrheit den Haushalt 2020, in dem die notwendigen 300 000 Euro Eigenanteil für die Badsanierung entfallen. Eine Kreditaufnahme ist nicht geplant. Basierend auf der ursprünglichen Haushaltsvorlage wollte Bürgermeister Tilo Kummer (Die Linke) bei Zustimmung einen Förderantrag für das 50-Meter-Sportbecken des Freibades einreichen, für das 80 Prozent Sportstättenförderung des Landes Thüringen in Aussicht standen. Bei Höchstförderung wären das 1,36 Millionen Euro gewesen. Dieses Vorhaben ist nach diesem Abstimmungsergebnis hinfällig. Die Zukunft des Freibades, das wegen Schäden an der Beckenfolie und am Beckenrand des großen Beckens saniert werden muss, ist aktuell ungeklärt.

Tilo Kummer hatte vor der Abstimmung erneut nachdrücklich für seinen bereits veränderten Vorschlag zur Schwimmbadsanierung geworben. Vor allem die CDU, Wählergruppe Feuerwehr und AfD machten ihm jedoch nach langer Diskussion und einer zehnminütigen Auszeit zur Beratung in den einzelnen Fraktionen einen dicken Strich durch die Rechnung. Sieben Ja-Stimmen, 13 Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen lautete das deutliche Votum gegen Kummers Antrag. jtm

 

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