Hildburghausen - Eigentlich wollte die Europäische Union den einheitlichen europäischen Zahlungsraum Sepa schon vor Jahren vollziehen. Dieser bringt es mit sich, dass Bankkunden bei jeder Überweisung eine 22-stellige Nummer angeben müssen, die abgekürzt IBAN, International Bank Account Number, heißt. Nunmehr ist die zweijährige Übergangsfrist abgelaufen. Ab jetzt wird bei Banken und Sparkassen ausschließlich mit der IBAN gearbeitet. Gerade in Deutschland hat sich das Ziffern-Ungetüm bei Bankkunden das Attribut eines Monstrums eingehandelt. Nun aber gibt es kein Entrinnen mehr: Von 1. Februar an wird sie für alle Bankkunden und für alle Überweisungen Pflicht. Sie soll das Durcheinander unterschiedlicher Kontonummern in Europa beenden. Bisher hatte jedes Land für die Kennzeichnung von Bank und Kundenkonto ein eigenes System. Der einheitliche Zahlungsraum "Sepa" bringt auch Erleichterungen bei der Verwaltung der Konten. Ihm haben sich unterdessen 33 Nationen angeschlossen: die 28 EU-Mitglieder sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco und die Schweiz.