Passend zum Anlass stellt der KSB eine Laufmethode vor, die es vielleicht ein wenig einfacher macht, am Spendenlauf teilzunehmen: Schon mal was vom Fahrtspiel gehört? Es ist eine sehr flexible und abwechslungsreiche Art des Laufens und kommt vom Schwedischen „Fartlek“. Die Ansätze dazu kommen von dem Trainer Gösse Holmers. Dieser wollte 1930 gerne etwas Neues ausprobieren und gab seinen Läufern vor, ihr Training mit mehr Freiheiten selber zu gestalten. Der Unterschied zum Intervalltraining ist, dass man dort genau vorgegebene Zeiten zum Laufen und für die Pausen hat. Beim Fahrtspiel werden Distanzen und Tempo spontan nach Gelände und Wohlbefinden angepasst. Wichtig ist hier nicht das Laufen selber, sondern das Spiel dabei. Man läuft mal schnell, mal langsam – wie man eben Lust hat. Am besten geht das Spiel im Wald auf weicherem Boden, also nicht auf der Straße.